Mittwoch, 12. August 2015

Bügelperlenbilder - Vorlagen, Materialien, etc.

Halli Hallo! 

Ich bin in letzter Zeit öfter danach gefragt worden, ob ich mal ein Video zu meinen Bügelperlenbildern machen könnte. Eigentlich hatte ich ursprünglich nicht vor das zu machen, weil das an sich kein interessanter Vorgang und wirklich total einfach ist. Da die Frage allerdings mehrmals angeklungen ist, habe ich mich dann letztendlich doch dazu entschieden. Gestern ist mir dann jedoch eingefallen, dass ich das Ganze auch in Form einen Blogposts machen könnte, wofür ich mich jetzt letztendlich auch entschieden habe. Das hat einfach den Vorteil, dass ich euch die Sachen besser zeigen kann und ihr euch die Bilder in Ruhe anschauen könnt. 


Materialien

 
 Die Bügelperlen, die ich immer kaufe, sind von der Marke Hama. Meistens kaufe ich mir einen größeren Behälter (da sind dann ca. 3000 Perlen für ungefähr 5 Euro drin), in dem viele verschiedene Farben drin sind - bzw. habe ich davon erst einen gekauft und da ist immer noch mehr als genug drin. Also der hält wirklich lange. Wenn ich allerdings von einer bestimmten Farbe - gerade bei Schwarz & Weiß ist das der Fall - mehrere brauche bzw. diese oft benutze, kaufe ich ich mir eine extra Packung davon. Die kosten meistens ungefähr 2 Euro und darin sind 1000 Perlen.




 Was die Platten betrifft, so habe ich mir letztens eine etwas größere bei Amazon bestellt (Maße ca. 21 x 14 cm; Bezeichnung "Hama Perlen 232" oder hier), mit der ich auch eigentlich echt zufrieden bin, weil man damit auch problemlos etwas größere Bilder legen kann. 
Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Alternativen in diversen Größen und Formen - da müsst ihr einfach mal schauen, was ihr braucht. 





Vorlagen


Keiner der Bilder, die ich bisher gelegt habe, habe ich mir selbst ausgedacht. Ich habe immer mit Vorlagen gearbeitet, die ich bei Google gefunden habe. Anfangs hatte ich zwar ein paar Probleme damit das zu finden, was ich wollte, aber wenn man erst einmal weiß, was man eingeben muss, dann geht das echt schnell. Wenn ich also nach beispielsweise Harry Potter Vorlagen suche, gebe ich bei Google Bilder einfach Hama Beads Harry Potter ein und da kommen dann unheimlich viele Vorschläge, von denen man sich nur noch das Richtige raus suchen muss.
Ich werde euch im Folgenden mal die ganzen Bügelperlenbilder, die ich bisher gemacht habe, einfügen und darunter die jeweilige Vorlage, die ich verwendet habe, verlinken, sofern ich diese noch finde. Ansonsten könnt ihr auch meine Bilder dafür verwenden bzw. euch daran orientieren - ich habe beim Fotografieren extra darauf geachtet, dass man alles erkennt. 
Und wenn man die passende Vorlage dann hat, dann legt man die Bilder einfach nur noch nach. 






 Bilbo (Vorlage) & Gandalf  (Vorlage)


 


 Iron Man, Captain America (Vorlage) & Thor (Vorlage)





Ash & Pikachu (Vorlage) und Pokéball





Baby Groot (Vorlage), Arielle (Vorlage) & Mini Impala (Vorlage)





Eleven (Vorlage) & Bow Tie (Vorlage)





Hedwig (Vorlage) & Hogwarts Wappen (Vorlage)





Dobby & Hagrid (Vorlage für beide)





Harry, Ron & Hermine (Vorlage für alle)





Voldemort & Dumbledore (Vorlage für beide)











Ich hoffe, dass ich denen, die mich danach gefragt haben, weiterhelfen konnte. Falls sonst noch irgendwas unklar oder so ist, sagt einfach Bescheid.

Vielen Dank für's Lesen und bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Tag! :)

Freitag, 10. Juli 2015

Buchrezension: Still Alice. Mein Leben ohne gestern.

Heyho!

Vielleicht könnt ihr euch noch daran erinnern, dass ich in einem meiner letzten Follow Me Arounds in Still Alice war - falls nicht findet ihr das Video auch noch einmal hier - und mir der Film wirklich gut gefallen hat. Als ich dann letztens im Buchladen war, um mir Me Before You - die Rezension dazu findet ihr hier, ein wirklich fantastisches Buch! - zu kaufen, bin ich beim Durchstöbern der Regale auf Still Alice gestoßen und musste mir das Buch einfach mitnehmen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr jetzt.


Still Alice

Autorin: Lisa Genova
Verlag: Penguin Books (deut. Ausgabe: Bastei Lübbe)
Seiten: 400 (deutsche Ausgabe: 320) 
Preis: 6,60€ (deutsches Taschenbuch: 8,99€)

Der Film (2014)
* Trailer: *klick*
* Länge: 96 Minuten
* DVD: 14,99



Rückentext des Buches

Alice Howland is proud of the life she worked so hard to build. At fifty years old, she's a cognitive psychology professor at Harvard and a world-renowned expert in linguistics with a succesful husband and three grown children. When she becomes increasingly disoriented and forgetful, a tragic diagnosis changes her life - and her relationship with her family and the world - forever.

Inhalt 

Alice ist Anfang fünfzig und angesehene Professorin an der Harvard University. Als sie jedoch immer öfter Dinge vergisst und durcheinander bringt und sich sogar einmal beim Joggen gehen orientierungslos wiederfindet, obwohl sie nur wenige Blocks von ihrem Zuhause entfernt ist, beschließt sie eine ärztliche Meinung einzuholen. Nach einigen Tests und Untersuchungen gelangt dieser zu der folgenden Diagnose: Alice hat Alzheimer.


Meine Meinung

Nachdem ich aus dem Kino kam, wollte ich das Buch zunächst nicht lesen, weil mich die Verfilmung einfach emotional so mitgenommen hat, dass ich das erst einmal verarbeiten musste. Da seitdem ein paar Monate vergangen sind, habe ich mich nun doch dazu entschlossen, es zu lesen. Zwar wusste ich, was mich erwarten würde, aber das Buch hat mich trotzdem total mitgerissen.

Aufgrund der Nähe, die man zu Alice aufbaut, und aufgrund dessen, dass man so viel von ihren Gedanken und Gefühlen erfährt, kann man sich unheimlich gut in sie hineinversetzen und nachvollziehen, wie es ihr geht und was sie durchmacht. Und gerade deshalb finde ich das Buch auch so überaus berührend: Man kann sich zwar nicht vollständig in sie hinein fühlen, aber man kann es zumindest ansatzweise erahnen und nachempfinden. Vor allem dann, wenn es darum geht, wie sie die Reaktionen ihres Umfeld auf ihre Krankheit wahrnimmt und empfindet und wie sie selbst darüber denkt, wenn sie sich vor Augen führt, wozu sie aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr im Stande ist. Dadurch wird auch der Verlauf ihrer Erkrankung deutlich, denn man bekommt logischerweise auch mit, wie sich ihr Zustand über die Zeit hinweg immer weiter verschlechtert. Genau das ist ebenfalls einer der Aspekte, weshalb mir das Buch so gut gefällt. Es werden nicht nur ein paar wenige Monate beschrieben, sondern man begleitet Alice über einen viel größeren Zeitraum hinweg, wodurch dann auch erst die Auswirkungen ihrer Krankheit so richtig deutlich werden.

Was den Schreibstil angeht, so habe ich diesen als wirklich angenehm empfunden. Das Buch ließ sich ziemlich gut und flüssig lesen, obwohl ich doch sagen muss, dass ich über das ein oder andere Wort gestolpert bin - gerade wenn es um irgendwelche medizinischen Ausdrücke ging. Allerdings war das nicht ganz so schlimm, da diese für den Verlauf der Geschichte nicht so ausschlaggebend waren und man sonst alles wichtige gut verstehen konnte.

Ich möchte jetzt, bevor wir zum abschließenden Fazit kommen, noch kurz ein paar Worte zur Verfilmung sagen. Zwar finde ich das selbst immer etwas doof, wenn ich erst den Film sehe anstatt das Buch zu lesen, weil letzteres ja quasi das "Original" ist, wenn man so möchte, aber manchmal lässt sich das einfach nicht vermeiden, weshalb ich also eher das Buch mit dem Film vergleiche als umgekehrt.
Es ist zwar nun schon ein paar Monate her, dass ich den Film zuletzt gesehen habe, weshalb ich mich nicht mehr an allzu viele Einzelheiten erinnern kann, aber sofern ich das richtig im Kopf habe, wurde sich bei der Verfilmung sehr genau an der Romanvorlage orientiert und sehr viel daraus übernommen. Im Großen und Ganzen sind mir beim Lesen keine Szenen begegnet, die ich im Film vermisst hätte oder die großartig verändert wurden. Hätte ich zuerst das Buch gelesen und wäre danach in die Verfilmung gegangen, wäre ich mit ziemlicher Sicherheit mehr als zufrieden gewesen. 


Mein Fazit 

Ich war nach dem Beenden des Buches genauso begeistert, wie nach Ende des Films. Es ist wirklich eine unfassbar berührende Geschichte, die einem wirklich nahe geht. Ich kann das Buch - genauso wie die Verfilmung - einfach nur wärmstens empfehlen. Zwar kann ich zur deutschen Übersetzung nichts sagen, aber meiner Meinung nach lässt sich das englische Original sehr angenehm lesen und wenn ihr gerne englisch lest, würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, das Buch im Original zu lesen.


Ich hoffe, dass dieser kurze Eintrag zu Still Alice ein bisschen interessant oder informativ für euch war und ich euch einen kleinen Eindruck vermitteln konnte. Wenn ihr das Buch oder den Film gelesen bzw. gesehen habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir mal eure Meinung dazu schreiben würdet.

Habt noch einen schönen Tag und vor allem ein schönes Wochenende. Vielen Dank für's Lesen! :')
 

Dienstag, 30. Juni 2015

Buchrezension: Me Before You (Ein ganzes halbes Jahr)

Halli Hallo! :)

Nachdem ich vor ein paar Tagen mit einem neuen Buch fertig geworden und so begeistert davon bin, wollte ich euch heute gerne dieses vorstellen. Da mir im Moment so viele Gedanken dazu im Kopf herum schwirren, wollte ich euch nur schon einmal vorwarnen, dass diese Rezension eventuell ein bisschen länger werden könnte.

Me Before You 



Deutscher Titel: Ein ganzes halbes Jahr

Autor: Jojo Moyes

Verlag: Penguin Books (deutsche Ausgabe: rororo)

Seiten: 528 (deutsche Ausgabe: 512)

Preis: 10,23 (deutsches Taschenbuch: 14,99)




Rückentext des Buches

Lou Clark knows a lot of things. 
She knows how many footsteps there are between the bus stop and home. She knows she likes working in The Buttered Bun tea shop and she knows she might not love her boyfriend Patrick.
What Lou doesn't know is she's about to lose her job or that knowing what's coming is what keeps her sane.
Will Traynor knows his motorcycle accident took away his desire to live. He knows everything feels very small and rather joyless now, and he knows exactly how he's going to put a stop to that.
What Will doesn't know is that Lou is about to burst into his world in a riot of colour. And neither of them knows they're going to change the other for all time.


Inhalt

Ich finde es unfassbar schwer den Inhalt des Buches zusammenzufassen, ohne allzu zu spoilern, deswegen muss ich es leider relativ kurz und knapp halten, weil ich wirklich nicht zu viel vorweg nehmen möchte. 
Es geht um Louisa, die, nachdem sie ihren vorherigen Job verloren hat, anfängt für Will zu arbeiten und ihm im Alltag zu helfen, da dieser nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und daher todunglücklich ist.


Meine Meinung 

Bevor ich angefangen habe zu lesen, war ich etwas skeptisch, da ich ehrlich gesagt mit einer Liebesschnulze gerechnet habe und solche Geschichten lese ich nicht ganz so gerne. Aber ich habe dennoch versucht mich ohne große Erwartungen - oder vielleicht auch Vorurteile - auf das Buch einzulassen, worüber ich im Nachhinein ziemlich froh bin, da ich mehr als positiv überrascht wurde.
Schon nach den ersten paar Seiten hat mich Me Before You vollkommen mitgerissen, sodass es mir teilweise doch recht schwer fiel, es überhaupt aus der Hand zu legen. Ich wollte einfach unbedingt weiter lesen und wissen, was passiert. Das gilt eigentlich für das ganze Buch, denn es gibt keine Stelle, die sich auch nur in irgendeiner Form gezogen hat - jedenfalls habe ich es so empfunden. Und wenn ich dann doch mal unterbrechen musste, sind meine Gedanken dennoch immer wieder zurück zum Buch gewandert. Es hat mich einfach nicht los gelassen.
Zum einen liegt das wohl an der Geschichte, da diese ganz anders war, als ich zunächst erwartet hatte. Es war keineswegs die Liebesschnulze, die ich erwartet hatte, und ich würde das Buch auch gar nicht als solche bezeichnen, da es meiner Meinung nach um so viel mehr geht (um genauer zu beschreiben, was dieses "mehr" überhaupt ist, fehlen mir leider vollkommen die richtigen Worte).
Der Schreibstil spielt dabei auch eine Rolle - ich kann diesbezüglich zwar nur etwas zur englischen Ausgabe sagen, denke aber, dass dies für die deutsche ebenfalls übertragbar ist - und hat mir auch wirklich gut gefallen. Es ließ sich sehr gut und flüssig lesen und es gab keine Stellen, die mir irgendwelche Probleme bereitet haben oder über die ich in irgendeiner Weise gespolpert bin. Außerdem hatte ich aufgrund der Fülle an Details die jeweiligen Szenen immer vor Augen, weshalb ich völlig darin abtauchen konnte.
Zum anderen liegt es aber auch an den Charakteren. Zwar ist das Buch aus Louisas Perspektive geschrieben, weshalb mal natürlich unheimlich vertraut mit ihr wird, weil man so viel von ihren Gedanken und Gefühlen erfährt, allerdings finde ich, dass man sich auch richtig gut in Will hineinfühlen und teilweise nachvollziehen kann, was in ihm vor geht. Und da es außerdem hin und wieder ein Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur gibt, beispielsweilse aus der Perspektive von Wills Mutter, erfährt man auch einiges von deren Gedanken, wodurch die Beziehung, die man beim Lesen zu den Charakteren aufbaut, nicht ganz so oberflächlich bleibt, wie man zunächst bei denen annehmen würde, die eine nicht ganz so große Rolle wie Will und Louisa spielen.

Aufgrund einer der Rezensionen, die man am Anfang des Buches findet und die die letzten hundert Seiten als äußerst tränenreich bezeichnet, hatte ich etwas Angst vor dem Ende des Buches. Ich habe deshalb versucht mich irgendwie innerlich darauf vorzubereiten, vor allem da ich schon ziemlich früh geahnt habe, wie es ausgehen wird, was dann auch tatsächlich so passiert ist, aber es hat mich dennoch kalt erwischt und ich bin teilweise aus dem Tränen vergießen gar nicht mehr raus gekommen, weil mich die Geschichte und die Charaktere einfach so sehr berührt und mitgerissen haben. 

Ich möchte eigentlich noch gerne ein paar Worte zum Ende loswerden, da ich allerdings niemanden spoilern möchte, werde ich das einfach am Ende des Blogposts anfügen. So viel kann ich allerdings sagen: Obwohl sich ein kleiner Teil von mir ein anderes Ende gewünscht hätte, bin ich auch mit dem tatsächlichen Ende vollkommen zufrieden, da es unheimlich gut zur Handlung des Buches passt und sowohl die Charaktere als auch die Geschichte noch einmal wesentlich authentischer wirken lässt. Außerdem sieht man da auch noch einmal, wie viel Einfluss der eine auf das Leben des anderen ausübt und wie sich der andere dadurch verändert, was einfach unheimlich schön zu lesen und zu bemerken ist.

Mein Fazit

Alles in allem kann ich eigentlich nur sagen, dass ich wirklich mehr als positiv von Me Before You überrascht wurde und sehr froh darüber bin, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe. Die Geschichte hat mich mitgerissen und gefesselt, zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht, zum Nachdenken angeregt und auch inspiriert und zutiefst berührt. Selbst jetzt noch, ein paar Tage später, schwirren mir Louisa und Will immer noch im Kopf herum und meine Gedanken wandern und landen immer wieder bei dem Buch. Obwohl es gerade gegen Ende hin wirklich traurig ist, ist es aber dennoch gleichzeitig unheimlich schön. Ich kann es nur empfehlen. Die Welle an Feels, die einen nach dem Ende von Me Before You zu ertränken droht, ist es definitiv wert, denn die Geschichte ist wirklich unsagbar schön.
Ich bin auch wirklich auf die Verfilmung gespannt, die nächstes Jahr in die Kinos kommt. Die Besetzung bisher klingt jedenfalls vielversprechend - Emilia Clarke, Matthew Lewis, Sam Claflin -, obwohl sich bei so viel Schönheit und gutem Aussehen natürlich die Frage stellt, ob man sich dan dabei überhaupt noch richtig auf die Geschichte konzentrieren kann ( :D ). Ich hoffe wirklich inständig, dass sie so nah wie möglich an der Buchvorlage bleiben und freue mich schon auf den ersten Trailer.


Danke an dieser Stelle, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um diese Rezension zu lesen. Falls ihr das Buch schon gelesen habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir mal eure Meinung schreiben würdet und ob ihr euch auf die Verfilmung freut. :') 

Und wenn ihr nicht gespoilert werden möchtet, solltet ihr nun nicht weiter lesen

Bis zum nächsten Mal, macht's gut und habt noch einen schönen Tag! :)




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Wie ich vorhin schon erwähnt habe, war für mich ab einem bestimmten Punkt klar, wie das Buch enden wird, allerdings gab es trotzdem noch einen kleinen Teil in mir, der weiterhin auf ein Happy End für beide gehofft hat - wenn man so möchte, war es für Will ja eigentlich auch ein Happy End. Aber wie gesagt, das Ende, so wie es letztendlich gekommen ist, war einfach perfekt für das Buch - auch wenn es so unfassbar traurig und herzzerreißend war. Ein anderes hätte meiner Meinung nach auch überhaupt nicht gepasst und da man sich so gut in Will hineinfühlen und Entscheidung somit nachvollziehen konnte, war es auch nicht allzu schwer diese zu akzeptieren, obwohl es mir das Herz zerrissen hat Abschied zu nehmen. 

Samstag, 27. Juni 2015

Buchrezension: Das Schloss der Schlange

Nachdem ich letztens so von Dracula geschwärmt habe, wollte ich heute gerne kurz über ein anderes Buch von Bram Stoker reden, mit welchem ich erst vor ein paar Tagen fertig geworden bin.

Das Schloss der Schlange



Autor: Bram Stoker 
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 253

Inhalt 
Eine dunkle Legende ist lebendig geworden und verbreitet Angst und Schrecken. Die betörende Lady Arabella steht im Dienst eines furchtbaren Monsters. Mit ghoulischer Freude saugt sie das Blut ihrer Opfer, während der Unhold in den Tiefen ihres Schlosses auf die Seelen der Unglücklichen wartet ... (Rückentext des Buches)


Meine Meinung
Ich habe das Buch auf einem Flohmarkt entdeckt und musste es einfach mitnehmen, da ich bisher nichts anderes von Bram Stoker gelesen habe als Dracula. Von letzterem bin ich, wie ihr vielleicht aus dem letzten Blogpost wisst, unheimlich begeistert, weshalb ich recht hohe Erwartungen an Das Schloss der Schlange hatte, vor allem weil es auf der Rückseite als "Gegenstück zu Dracula" beschrieben wird.
Allerdings muss ich sagen, dass meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllt wurden und ich ziemlich enttäuscht bin. Zwar ist die Geschichte an sich interessant, jedoch fehlt dem Buch jegliche Spannung, sodass es sich teilweise doch etwas gezogen hat und somit zwischenzeitlich auch wirklich langatmig wurde. Außerdem hat sich die Thematik der Handlung ganz anders entwickelt, als ich es zunächst aufgrund des Rückentextes erwartet hatte, und war somit einfach nicht ganz so fesselnd wie erhofft.
Dazu hat unter Anderem auch der Schreibstil beigetragen, da die Figuren teilweise seitenlange Reden geschwungen haben und ich persönlich das Gefühl hatte, dass es nicht wirklich voran geht, was ich echt schade finde. Außerdem hat die Perspektive, aus der erzählt wird, zeitweise von einem Satz auf den anderen gewechselt, sodass ich teilweise etwas verwirrt war, weil der Wechsel einfach so blitzartig statt gefunden hat und ich dadurch im ersten Moment gar nicht mehr wusste, um wen es gerade eigentlich geht.

Alles in allem bin ich wirklich sehr von Das Schloss der Schlange enttäuscht und kann es leider gar nicht weiterempfehlen. Ich hatte eine sehr viel spannendere und fesselndere Handlung erwartet, wie es eben bei Dracula der Fall ist.


Der Eintrag ist nun zwar leider etwas kürzer geworden, als ich eigentlich beabsichtigt hatte, aber da ich dieses Wochenende größtenteils in der Uni verbringe, belasse ich es einfach mal dabei. Allerdings bin ich gerade mit Me Before You fertig geworden und da mir dazu im Moment unglaublich viele Gedanken im Kopf herum schwirren, werde ich dazu vielleicht auch noch einmal etwas schreiben, wenn ich das alles ein bisschen verarbeitet und vor allem mehr Zeit habe.

Bis dahin wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende! :)